So viel mehr kostet Heizen in Deutschland

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Von: Johannes Nuss

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Rauch und Dampf steigen an einem kalten Wintermorgen aus unzähligen Schornsteinen und Lüftungsschlitzen auf.
Im Durchschnitt soll das Heizen in Deutschland 2022 zwischen 50 und 100 Prozent teurer sein als 2021. © Jan Woitas/dpa/Archiv

Noch nie war Heizen in Deutschland so teuer wie im Jahr 2022. Sie können nun Ihre Rechnung einreichen. Die Preise haben sich fast verdoppelt.

Hannover – Heizen ist für Verbraucher in Deutschland derzeit sehr teuer. Einer der Gründe ist der Krieg in der Ukraine, der Rest wird durch die hohe Inflation in der Eurozone ergänzt. Um extremen Mehrstress zu vermeiden, versuchen die Menschen in Deutschland heutzutage, so viel Energie wie möglich zu sparen. Mit Erfolg: Eine Gasknappheit scheint vorerst ausgeschlossen, wie Klaus Müller, Chef der Bundesnetzagentur, kürzlich mitteilte. Heizen ist allerdings teurer geworden, und für viele Verbraucher dürfte die Jahresrechnung ein scharfer Weckruf sein – trotz sinkender Gaspreise und Härteregelungen beim Heizen mit Heizöl oder Pellets, eh kreiszeitung.de gemeldet.

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Energiekrise und Inflation: Heizkosten in Deutschland sind deutlich höher

Gemeldet von Spiegel Experten zufolge werden die Heizkosten im Jahr 2022 zwischen 50 und 100 Prozent liegen. höher als die aktuellen Preise. „In diesem Jahr droht den Mietern eine drastische Mehrbelastung bei der anstehenden Heizkostenabrechnung“, sagt Matthias Hartmann, Geschäftsführer des Energieunternehmens Techem.

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Der Dienstleister hat dazu eine Heizkostenprognose erstellt Spiegel exklusiv erhältlich. Hartmann geht von einer durchschnittlichen Steigerung der Heizkosten zwischen 50 und 100 Prozent aus. Besonders betroffen: Öl- oder Gasheizungen, was in rund 75 Prozent der Mietwohnungen in Deutschland der Fall ist.

Heizen in Deutschland: Durch Energiekrise und Inflation steigen die Preise so stark

Aber auch in Haushalten mit anderen Energieträgern ist das Heizen extrem teuer geworden, berichtet Der Spiegel. So sind beispielsweise die Kosten für Fernwärme an den Gaspreis gekoppelt und auch das Heizen mit Pellets ist durch den hohen Holzpreis teurer geworden. Auch Wärmepumpenheizungen sind durch steigende Stromkosten teurer geworden.

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Und es wurde erkannt, dass die Speicherung von Gas in Speicheranlagen schon früh begonnen hat. So wurde beispielsweise im November berichtet, dass die ersten Gasspeicher die 100-Prozent-Grenze überschritten hätten. Auch Europas größter Gasspeicher im niedersächsischen Rehden ist zu weit über 90 Prozent gefüllt, obwohl aufgrund eines Zwischenfalls am Dienstag derzeit kein Gas mehr in Rehden gespeichert werden kann.

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