Durchgefallen – diese Marken kommen nicht in den Mund

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Von diesem: Tobias Becker

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Stiftung Warentest hat neun Zahnpasta-Produkte untersucht. Das Ergebnis ist breit gefächert und reicht von „sehr gut“ bis „ungenügend“.

  • Neun Zahnpasten wurden von Stiftung Warentest getestet und bewertet (weitere Testberichte hier).
  • Vier Produkte wurden mit „schwach“, zwei mit „sehr gut“ bewertet.
  • Das Verbrauchermagazin weist außerdem auf den Zusatz von Fluorid hin, das vor Karies schützt

Schon kleine Kinder lernen, dass mehrmaliges tägliches Zähneputzen zur Körperpflege gehört. Als Erwachsener stellt sich oft nur die Frage, welche Zahnpasta die richtige für einen ist. Geht man in Supermärkte, Discounter oder Apotheken, findet man oft eine riesige Auswahl. Die Art der Zahnpasta ist ebenfalls vielfältig, wird jedoch hauptsächlich von drei Typen bestimmt: Sensitiv, Whitening und Universal. Stiftung Warentest hat nun verschiedene Zahnpasta-Produkte untersucht. HEIDELBERG24 fasst das Testergebnis zusammen:

Stiftung Warentest Zahnpasta: Titandioxid als Abbruchkriterium

Im Zahnpasta Test hat Stiftung Warentest neun neue Produkte untersucht. 31 weitere Zahnpasta-Produkte wurden bereits in früheren Testberichten untersucht, die Ergebnisse dürften unverändert übernommen werden. Im aktuellen Test werden fünf verschiedene Gruppenwertungen vergeben. Es ist Kariesprävention durch Fluorid, Verpackungen, Deklarationen und Werbeaussagen.

Verfärbung und Entfernung von Titandioxid wurden ebenfalls als Gruppenbewertung bewertet. Bei schlechter Gruppennote werden Abzüge in der Gesamtnote vorgenommen. Beispiel: Wird das Titandioxid eines Produkts als ausreichend oder schlechter bewertet, fällt die Gesamtbewertung um eine Stufe niedriger aus. Die Testergebnisse reichen von sehr gut bis schlecht. Der Preis spielt keine Rolle. Auch interessant: Stiftung Warentest hat auch Kinderzahnpasta unter die Lupe genommen.

Stiftung Warentest Zahnpasta: Diese Produkte bestehen den Test nicht

Nur zwei Produkte erhalten die Bestnote von Stiftung Warentest. Zahnpasta von Aldi Südi, Rossmann und Lidl kann immerhin mit „gut“ durchkommen. Vier Zahnpasten fielen mit der Gesamtnote „schlecht“ durch. Sie beinhalten:

  • Ajona – Medizinisches Zahnpastakonzentrat
  • Bioniq – reparierende Zahnpasta
  • Sante – Dental Med Zahngel Vitamin B12 fluoridfrei
  • Weleda – Ringelblumen-Zahnpasta

Öko-Test hat auch 2021 Zahnpasta getestet und 13 Marken mit „ungenügend“ bewertet.

Zahnpasta bei Stiftung Warentest: Fluorid schützt vor Karies

Zwei Inhaltsstoffe scheinen besonders wichtig: Titandioxid und Fluorid. Titandioxid färbt Zahnpasta weiß, ist aber seit August in Lebensmitteln EU-weit verboten. Da dieser Farbstoff beim Eindringen in den Körper das Erbgut schädigen kann, empfehlen Experten der Stiftung Warentest eine Zahnpasta ohne Titandioxid.

Fluorid hingegen ist sinnvoll, weil viele Studien bereits gezeigt haben, dass Fluorid vor Karies schützend wirkt. Davor brauchen Sie keine Angst zu haben, denn das Zähneputzen nimmt in der Regel viel zu sich, was nicht schädlich ist. Die Stiftung Warentest geht sogar so weit, die Kariesprophylaxe fluoridfreier Zahnpasten als unzureichend zu bewerten – ein KO-Kriterium!

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Stiftung Warentest: Vom Mineralwasser bis zum Wasserfilter – noch im Test

In dieser Ausgabe geht es nicht nur um Zahnpasta. Auch Wasserfilter werden von Stiftung Warentest bewertet – und teilweise als Keime ausgeschlossen. Darüber hinaus hat auch die Stiftung Warentest das Mineralwasser genauer unter die Lupe genommen und eine Gesamtnote vergeben. Auch die Stiftung Warentest gibt meist wichtige Hinweise. Bei Zahnpasta beispielsweise ist die resultierende Reibung wichtig. Das gesamte Ergebnis des Zahnpasta-Vergleichs von Stiftung Warentest gibt es hier kostenpflichtig. (albern)

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