Bundesliga aktuell: Wolfsburg schenkt Freiburg sechs Tore ein – Sport

Eintracht Frankfurt – FC Schalke 04 3:0 (1:0), Tore: 1:0 Jesper Lindstrom (22′), 2:0 Rafael Borré (84′), 3:0 Aurelio Buta (90’+1′)

Eine der ewigen Weisheiten des Fußballs ist, dass abstiegsgefährdete Vereine Pech haben, während die Spitzenteams die Sonne im Ärmel haben. Jüngstes Beispiel zum Sammeln: Das Spiel von Eintracht Frankfurt gegen Tabellenletzter Schalke 04, neuer Tabellenzweiter aus Hessen gewann mit 3:0.

20 Minuten lang sahen die geschwächten Gäste gar nicht mal so schlecht aus. Eintracht-Stürmer Lindström dribbelte dann selbst recht einfach, schickte Gegner Matriciani ins Schwanken und kassierte eiskalt zum 1:0 (22.). Also alles wie erwartet? Gar nichts. Die Gäste ignorierten den Spielstand und blieben frech nach vorne, sehr zum Ärger der Hessen, dass man fragen konnte, welche der beiden Mannschaften in der Champions League antritt. Doch Teroddes Kopfball ging an Trapp vorbei (28.), Kazuki traf den Pfosten (32.) und Bülters Schuss ging am Pfosten vorbei (33.). Die zweite Halbzeit begann ähnlich: Kazuki köpfte ein, Trapp parierte super (47.); Der Kopfball von Terodde ist extrem frei – Pass drüber (54.).

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Erst dann kontrollierte Frankfurt das Spiel besser, Schalke wurde müde, Borré ahmte nach, Lindström legte den Ball ins lange Eck (84.), der eingewechselte Buta erzielte das 3:0 (90.+1). .’). Was nützt es, den Gästen vorzuwerfen, dass sie nicht wie eine Mannschaft aussehen, die neun der letzten zehn Spiele verloren hat? Das ist nicht sonderlich tröstlich, wenn am Ende der Hinrunde nach Spielen gegen den FC Bayern und Frankfurt der Termin gegen RB Leipzig steht.

VfL Wolfsburg – SC Freiburg 6:0 (3:0), Tore: 1:0 Patrick Wimmer (1.), 2:0 und 3:0 Jonas Wind (28., 37.), 4:0 Yannick Gerhardt (56.), 5:0 Ridle Baku (80.)

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Im letzten Spiel vor der WM-Pause traf der SC Freiburg nach 45 Minuten mit 4:0 auf Konkurrent Union Berlin. Diesmal mussten die Breisgauer zu spüren bekommen, denn nach 45 Minuten lagen sie mit 0:3 vor dem VfL Wolfsburg.

Für beide Mannschaften kommt die WM-Pause im Grunde zur falschen Zeit: Nach einer heftigen 0:5-Niederlage in München hat Freiburg vier der letzten fünf vor dem Urlaub in Katar gewonnen, Wolfsburg ist sogar aus dem Spiel in 7 Spielen verlieren. fünf von ihnen und stieg vom 17. auf den siebten auf. Und es war klar, welches Team brannte: Wimmer setzte sich im ersten Angriff zwischen zwei Freiburgern durch und schob den Ball nach 59 Sekunden an Flekken vorbei zum 1:0. Freiburg wurde langsam warm, ohne den angeschlagenen Vincenzo Grifo (Infekt) aber nur einmal gefährlich (Höfler verlor gegen Casteels, 17.), bevor Wind nach Wimmers tektonischer Linie zum 2:0 (25.) traf. Und weil es einer dieser Nachmittage war, packte sich Wind in der 37. Minute bei einer flachen Hereingabe am Knie und erzielte sogar das 3:0.

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Wolfsburg ist auch nach dem Wechsel hungrig und zeigt sich in jeder Hinsicht überlegen: Spielweise, Taktik und Engagement. Gerhardt dribbelte an Freiburgs Keeper Flekken vorbei (56.) zum 4:0, Baku traf per Freistoß zur Ecke zum 5:0 (80.), Waldschmidt vollendete die Demütigung mit einem Foulelfmeter in der Nachspielzeit es 6:0 (90.+4).

VfB Stuttgart – FSV Mainz 05 1:1 (1:1), Tore: Serhou Guirassy 1:0 (36.), Marcus Ingvartsen 1:1 (40., Elfmeter)

Bundesliga: Ein Punkt von Beginn an: Bruno Labbadia trennte sich 1:1 gegen Mainz.

Ein Punkt von Beginn an: Bruno Labbadia trifft zum 1:1-Ausgleich gegen Mainz.

(Foto: Tom Weller/dpa)

Er arbeite akribisch, erklärte Bruno Labbadia einmal, bevor er nach zwei Jahren Pause auf die Trainerbank der Bundesliga zurückkehrte. Selbst sein Co-Trainer ärgert sich manchmal über ihn, „weil ich ständig kontrolliere, ob die Zeilen stimmen.“ Und was soll ich sagen? Als Labbadia seine Stuttgarter am Samstag gegen Mainz aufs Feld schickte, waren die Angriffslinien beider Seiten glücklicherweise so unzusammenhängend, dass die Moral des Spiels Schaden nehmen würde. Es drehte sich hin und her, vor allem aber Richtung Stuttgarter Tor. Doch nach 36 Minuten brachte Wataru Endo den Ball durch die letzte Mainzer Abwehr unter Druck, Serhou Guirassy brach durch und traf mit der Außenbahn, eine Situation, die man sich ansehen sollte. Mainz hätte zu diesem Zeitpunkt ein Tor verdient gehabt – und zumindest kurz darauf den Ausgleich erzielt. Der Video-Schiedsrichter bemerkte, dass Naouirou Ahamada Leandro Barreiros Bein nur traf, als er versuchte, den Ball in seinem eigenen Strafraum zu klären; Marcus Ingvartsen schießt einen Freistoß ins linke Eck.

Stuttgart machte in der zweiten Halbzeit mehr Druck, doch die Latte wurde zur wahren Heldin der zweiten 45 Minuten: Erst parierte sie einen Schuss von Mainzer Aymen Barkok, dann einen Schuss von Guirassy. Mainz erinnerte sich etwas spät daran, dass sie dieses Spiel hätten gewinnen können. Wenn die frühen Strecken etwas konstanter sind, könnte das etwas mit Stuttgarts Klassenerhalt sein.

1. Union Berlin – TSG Hoffenheim 3:1 (0:1), Tore: 0:1 Ihlas Bebou (44′), 1:1 und 2:1 Danilho Doekhi (73′, 90′), 3:1 Jamie Leweling (90+6′)

Bundesliga: Danilho Doekhi wird nach seinem Treffer zum 2:1 von seinen Mitspielern beerdigt.

Danilho Doekhi wurde nach seinem Treffer zum 2:1 von seinen Mitspielern begraben.

(Foto: Maja Hitij/Getty Images)

Zwischen den Schneeflocken Ostberlins entwickelte sich ein unglaublich lebhaftes Spiel. Der 17-jährige Tom Bischof hätte die TSG schon früh in Führung bringen können, verpasste aber einen glänzenden Punkt, dem ein Volleyschuss von Sheraldo Becker vorausging, der bei Hoffenheim über die Latte ging. Union kassierte in der 25. Minute einen Elfmeter, weil Ihlas Bebou wie ein Basketballer mit ausgestreckten Armen in die Flanke sprang – etwas, das man selten sieht. Jordan traf jedoch nur den Pfosten und Bebou machte seine Ablenkung mit einem Konter zum 1:0 kurz vor der Pause wieder wett. Kurz zuvor rettete Frederik Rönnow eine frühere Parade der TSG.

Aus Union-Sicht folgte die Rückrunde zunächst dem Motto: Die Pille will nicht nehmen. Knoche, Haberer, Trimmel – alles gute Schüsse, aber alle verfehlt. Nach 11:0 Torschüssen in der zweiten Halbzeit köpfte Danilho Doekhi schließlich zum 1:1-Ausgleich für die Irons. Und als alle dachten, Union hätte diese zweite Halbzeit verdient gewonnen, köpfte Doekhi den Sieger nach Trimmels Ecke. Die Alte Försterei feiert im Schnee, Lewelings spätes 3:1 ist nur der Katalysator der Party.

VfL Bochum – Hertha BSC 3:1 (2:0), Tore: 1:0 und 3:0 Philipp Hofmann (22., 56.), 2:0 Keven Schlotterbeck (45.), 3:1 Suat Serdar (87.)

Bundesliga: Keven Schlotterbeck macht 2:0 für den VfL.

Keven Schlotterbeck erzielte das 2:0 für den VfL.

(Foto: IMAGO/kolbert-press/Marc Niemeyer/IMAGO/kolbert-press)

Von Beginn an wehte eine japanische Brise über das Bochumer Ruhrstadion. Wobei eigentlich nur die Erinnerung an das Spiel Japans gegen Spanien bei der letzten WM in Katar verweht ist. Vor sieben Wochen spielte Kaoru Mitoma im Khalifa International Stadium in Doha den Ball von der Seitenlinie zu Ao Tanaka, der den Ball aufs Tor schoss. Das Tor besteht die Bewertung des Video-Schiedsrichters, Japan gewinnt – und Deutschland wird disqualifiziert. Am Samstag bei der Bochumer Hertha flankte Bochums Jean-Paul Boetius auf ganz ähnliche Weise vom Tor ins Zentrum, Bochums Saidy Janko blockte den Ball und war auf dem Weg zum Berliner Tor, bevor er wieder den Ball verlor – und Hertha erzielte 1:0. Der Videoassistent prüfte daraufhin den Pass von Boetius, stellte richtig fest, dass der Ball ins Aus ging – und kassierte ein Gegentor. Aber wurde das Tor nicht ursächlich von Boetius’ Hereingabe getrennt, weil ein Bochumer Konter in die Mitte erfolgte? Dann hätte der Video-Schiedsrichter die Position des Balls vor dem Pass nicht kontrollieren dürfen.

Erst nach dieser umstrittenen Szene in der 12. Minute schaltete sich der zuvor geschlagene Bochumer ein; Plötzlich ging Philipp Hofmann in Führung, kurz vor dem Halbzeitpfiff baute Keven Schlotterbeck, neu ausgeliehen vom SC Freiburg, die Führung aus. Auch wenn die Gastgeber in der zweiten Halbzeit mit einem klassischen Konter zum 3:0 weitermachten, brachte das die Hertha nicht zu Fall: Bochum gewann den Ball nach einer Berliner Ecke, Hofmann passte den Ball. für Christopher Antwi-Adjei. rannte, als wäre der Teufel hinter ihm her, hob den Kopf und deutete an, daß Hofmann mit ihm gegangen sei. Er hob ab, traf zum zweiten Mal an diesem Tag – und verpasste nur das dritte Mal. Kurz vor Schluss traf Hofmann noch einmal ins Netz. Und Herthas Suat Serdar verdiente sich mit seinem Schuss zum 1:3 mindestens einen Fleißpunkt.

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