An Lebenserwartung koppeln: Spahn schlägt Modell für spätere Rente vor

Verbindung zur Langlebigkeit
Spahn schlug vor, das Produkt später auszumustern

Wenn es nach Bundeskanzler Scholz geht, könnte der Ruhestand mit 63 das Ende sein. Die Gruppe arbeitet noch an einem Reformplan. Die Vize-Spahn-Fraktion erläuterte, wie das Eintrittsalter angehoben werden soll: Für jedes Jahr erhöhter Lebenserwartung soll der Ruhestand einen Monat später beginnen.

In der Debatte um die Anhebung des Rentenalters legt die Organisation ihre Empfehlungen vor. „Wir werden älter. Rentenalter soll künftig an Langlebigkeit gekoppelt werden. Längeres Leben für jedes Jahr, Rente nach einem Monat“, sagte Konzernchef Jens Spahn dem „Tagesspiegel“. Der Abgang des 63-Jährigen ist ein großer Fehler für die Oberliga. „Allein aus diesem Grund fehlen Hunderttausende Fachkräfte“, sagte der CDU-Politiker dem Bericht zufolge.

In der Vergangenheit sprachen Gewerkschaftsvorsitzender Thorsten Frei und CDU-Vize Carsten Linnemann über den Zusammenhang zwischen Erwerbsleben und durchschnittlicher Lebenserwartung. Neu ist jedoch, dass Spahn vorgibt, wie das System aussehen könnte: Für jedes Jahr Lebenserwartung wird das Renteneintrittsalter um einen Monat nach hinten verschoben.

Die Rentendebatte ist wieder aufgeflammt, nachdem Bundeskanzler Olaf Scholz in einem Interview gefordert hatte, dass mehr Menschen tatsächlich bis zum angemessenen Rentenalter arbeiten. Das durchschnittliche Renteneintrittsalter in Deutschland wird sukzessive von 65 auf 67 Jahre angehoben. Viele Menschen beziehen ihre Rente jedoch ohne Abzug bereits mit 63 Jahren.

„SPD kümmert sich mit 63 um Rente“

Bei der CSU stößt die Debatte auf Widerstand. Die SPD habe mit 63 Jahren begonnen, ihre Adelsrente zu beenden, sagte CSU-Fraktionsgeschäftsführer im Bundestag Stefan Müller Anfang vergangener Woche der „Bild“-Zeitung. Doch CDU-Chef Friedrich Merz hat einen Ampelvorschlag über eine große Reform der Rentenversicherung für nächstes Jahr vorgelegt.

Die CDU arbeitet derzeit unter Führung von Carsten Linnemann an einem neuen Originalplan. Der 45-Jährige sagte dem „Tagesspiegel“: Eine Krankenschwester oder ein Dachdecker dürfen nicht bis 67 arbeiten. Sie brauchen Unterstützung. „Aber wer noch gesund und leistungsfähig ist, wird in Zukunft noch lange arbeiten.“ Er fügte hinzu: „Mit 63 in Rente zu gehen, ist nicht angemessen. Das sollte die SPD akzeptieren.“ Zurück bleiben nicht nur die Arbeiter, sondern auch viele von der Regierung. “Die falschen Leute profitieren mit 63 von der Rente.”

Der SPD dürfte das aber zu weit gehen. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil lehnte am Donnerstag weitere Anhebungen des Renteneintrittsalters auf über 67 ab. „Die Anhebung des Rentenalters auf 69, 70 oder 75 ist falsch und ungerecht“, sagte der SPD-Politiker der „Rheinischen Post“. Ein solcher Schritt “würde für viele Menschen, die einfach nicht lange genug arbeiten können, eine echte Rentenkürzung bedeuten”. Zudem werde die weitere Anhebung des Eintrittsalters “zu Lasten der jüngeren Generation gehen, die nach dem Babyboom in Rente geht”, sagte Heil. Die Verkehrsleitstelle hat dies im Bündnisvertrag ignoriert. „Im internationalen Vergleich ist das feste Renteneintrittsalter mit 67 ab 2031 bereits hoch“, sagte Heil der Zeitung.

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